Weißt du eigentlich, warum wir wirklich krank werden?
Ich musste mir diese Frage stellen, da ich selbst immer wieder körperliche Symptome und Krankheiten hatte. Oft konnten Ärzte keine eindeutige Ursache finden. Und das hatte einen ganz einfachen Grund.
Mehr dazu in diesem Blogartikel:
Wenn Menschen an Krankheit denken, kommen ihnen meist Viren, Bakterien, schlechte Gene oder das Alter in den Sinn. Doch die Frage, warum wir wirklich krank werden, ist deutlich komplexer. Unser Körper ist kein isoliertes System. Er reagiert ständig auf innere und äußere Einflüsse – auf unsere Gedanken, Gefühle, Lebensumstände, Umweltfaktoren und auf die Stoffe, mit denen wir täglich in Kontakt kommen.
Ein wesentlicher Faktor, der in den letzten Jahrzehnten immer stärker in den Fokus der Wissenschaft gerückt ist, ist Stress. Dabei geht es nicht nur um den klassischen Termindruck im Beruf. Stress kann viele Gesichter haben und wirkt oft langfristig auf unseren Organismus ein. Betrachtet man die Ursachen vieler Beschwerden und Erkrankungen, lassen sich häufig drei große Bereiche erkennen: seelische, mentale und chemische Belastungen.
Die eigentliche Aufgabe unseres Körpers
Unser Körper verfügt über erstaunliche Selbstheilungskräfte. Tag für Tag repariert er beschädigte Zellen, bekämpft Krankheitserreger und hält zahlreiche Prozesse im Gleichgewicht. Gesundheit entsteht dann, wenn der Organismus ausreichend Ressourcen hat, um diese Aufgaben zu erfüllen.
Problematisch wird es, wenn Belastungen dauerhaft größer sind als die Fähigkeit des Körpers, sie auszugleichen. Genau an diesem Punkt entsteht chronischer Stress – und dieser kann sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen.
Wie entsteht chronischer Stress
Seelischer Stress: Wenn Emotionen krank machen
Seelischer Stress entsteht häufig durch belastende Lebensereignisse oder ungelöste emotionale Konflikte und Traumata.
Unterdrückte Emotionen wie Trauer, Wut, Enttäuschung oder Angst verschwinden nicht einfach. Sie bleiben im Inneren bestehen und können uns Energie rauben. Die Seele sendet dabei häufig Signale – zunächst durch Unzufriedenheit, innere Unruhe oder Erschöpfung und manchmal auch durch körperliche Beschwerden.
Dies ist eigentlich ein Hinweis, genauer hinzusehen: Was schlummert noch in mir, das nie verarbeitet und gefühlt wurde? Hier kann es sich um eigene Themen aus der Kindheit handeln, oder auch übernommene Themen aus der Ahnenlinie, Traumata aus dem Mutterleib oder der Geburt, sogar aus einem früheren Leben.
Lebe ich im Einklang mit mir selbst?
Höre ich auf mein Herz?
Bin ich dort, wo ich wirklich sein möchte?
Aus dieser Perspektive beginnt Heilung oft dann, wenn wir wieder lernen, auf unsere Gefühle zu hören, alte Belastungen loszulassen und die Verbindung zu uns selbst zu stärken. Denn seelischer Frieden ist eine wichtige Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden.
Mentaler Stress: Die Kraft unserer Gedanken
Neben emotionalen Belastungen spielt auch die mentale Ebene eine wichtige Rolle. Unser Gehirn verarbeitet täglich tausende Gedanken. Wer ständig unter Druck steht, sich selbst kritisiert oder permanent Sorgen macht, versetzt seinen Körper in einen dauerhaften Alarmzustand.
Typische mentale Stressoren sind:
- Perfektionismus
- Zukunftsängste
- ständige Erreichbarkeit
- Leistungsdruck
- negative Glaubenssätze
- Überforderung durch Informationsflut
- Negative Glaubenssätze und –muster
Viele Menschen verlassen den Stressmodus selbst dann nicht mehr, wenn objektiv keine Gefahr besteht. Der Körper bleibt in erhöhter Anspannung. Herzfrequenz, Blutdruck und Cortisolspiegel können dauerhaft erhöht sein. Langfristig steigt dadurch das Risiko für verschiedene gesundheitliche Probleme.
Chemischer Stress: Die oft unterschätzte Belastung
Unser Körper ist täglich einer Vielzahl von Stoffen ausgesetzt.
Dazu gehören beispielsweise:
- Luftschadstoffe
- Pestizidrückstände
- Schwermetalle
- Lösungsmittel
- bestimmte Zusatzstoffe in Lebensmitteln
- Alkohol
- Nikotin
- übermäßiger Medikamentenkonsum
Der Organismus muss diese Stoffe verarbeiten und ausscheiden. Je höher die Belastung, desto mehr Ressourcen werden dafür benötigt. Gleichzeitig können einige dieser Stoffe Entzündungen fördern oder wichtige Stoffwechselprozesse beeinträchtigen.
Chemischer Stress bedeutet nicht automatisch, dass man krank wird. Doch in Kombination mit emotionalem und mentalem Stress kann er die Belastungsgrenze des Körpers deutlich schneller erreichen lassen.
Hier ist es möglich energetische Ausleitungen und auch körperliche Entgiftungen zu machen.
Warum Stress so schlecht ist
Kurzfristiger Stress ist lebenswichtig. Er hilft uns, Herausforderungen zu meistern und Gefahren zu bewältigen.
Chronischer Stress hingegen verändert zahlreiche Prozesse im Organismus:
- Das Immunsystem arbeitet weniger effizient.
- Die Regeneration wird eingeschränkt.
- Entzündungsprozesse können zunehmen.
- Der Schlaf verschlechtert sich.
- Die hormonelle Balance gerät aus dem Gleichgewicht.
- Die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit sinkt.
Deshalb gilt Stress heute als wichtiger Risikofaktor für zahlreiche gesundheitliche Beschwerden.
Gesundheit beginnt mit Balance
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Wie vermeide ich jeden Stress?“ Das ist unmöglich. Viel wichtiger ist es, dem Körper regelmäßig Phasen der Erholung zu ermöglichen.
Dazu gehören:
- ausreichend Schlaf
- regelmäßige Bewegung
- gesunde Ernährung
- soziale Kontakte
- bewusste Entspannung
- der konstruktive Umgang mit Emotionen
- mentale Pausen im Alltag
Je besser es gelingt, Belastungen auszugleichen, desto mehr Ressourcen stehen dem Körper für Heilung, Regeneration und Gesundheit zur Verfügung.
Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit – sie ist das Ergebnis eines möglichst ausgewogenen Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele.
In meinem Fall, waren meine Krankheiten und körperlichen Symptome also meist auf ein seelisches Thema, eine Energieblockade im Chakrasystem und/oder mentalen Stress zurückzuführen. – Deswegen konnte der Arzt nichts finden.

Was kannst du nun sofort tun?
Schau gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbei. Dort findest du zahlreiche Meditationen, Übungen und Hilfestellungen aus der Organsprache, die dich dabei unterstützen können, deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Hier geht’s zum Video:
„Warum Meditieren hilft und heilt“
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen
Wenn du das Gefühl hast, dass hinter deinen Beschwerden mehr steckt, als das was bisher sichtbar geworden ist, dann begleite ich dich gerne auf deinem Weg.
In meiner Community beschäftigen wir uns genau mit diesen Themen: den Zusammenhängen zwischen Körper, Geist und Seele, emotionale Blockaden, Stressmustern und Möglichkeiten, wieder mehr Gesundheit, Leichtigkeit und innere Balance zu finden.
Wenn du eine individuelle Begleitung wünschst, kannst du auch eine persönliche 1:1 Sitzung mit mir vereinbaren.
Gemeinsam schauen wir auf die möglichen Ursachen deiner Beschwerden und finden heraus, welche Schritte und Methoden dich dabei unterstützen können, dein Körper-Geist-Seele-System wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Meist beginnt Veränderung genau dann, wenn wir uns Unterstützung erlauben.
Ich freue mich auf dich.
Alles Liebe, deine
Carina Bischof
Kontakt per Telefon: +43 680 44 37 014
Kontakt per E-Mail: carina.bischof@w4mail.at
Autorin: